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weiche Hand... |
*~Darling~*

leidenschaftlicher Sandkastenverdichter
 

Dabei seit: 29.12.2007
Beiträge: 1.586
Herkunft: Lausitzer Seenland Name: Nancy
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Gesucht - nix wirklich passendes gefunden... wenn ich zu wenig gesucht habe, bitte steinigen!
Ich habe ein Problem...
Ich habe eine viel zu feste Hand... und will umbedingt etwas dagegen tun... Ich weiß, dass ich meinem Pferd damit kein Gefallen tue, wenn es so bleibt wie bisher...
Ich weiß, dass ich ihn von hinten nach vorne reiten muss, doch damit tu ich mich oft schwer (wir arbeiten aber daran!)
Habt ihr ein paar Tipps, wie ich schneller und effektiv eine weiche Hand bekomme?
Ich wäre über eure Ratschläge echt dankbar!
und nicht nur ich... mein Pferd wäre euch auch sehr dankbar
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18.09.2009 01:33 |
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Saltatrix

Liebhaberstück
 

Dabei seit: 11.02.2005
Beiträge: 570
Herkunft: Tegernsee
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Die Frage ist, was genau du unter "harter Hand" verstehst, das kann ja ganz unterschiedliche Ausprägungen haben.
Ist der Zügel zu lang, oder bist du vll. zu starr im Handgelenk?
Mehr Details bitte ^^
Mir hat da mal das Buch "Zügelführung mit Gefühl" (Kapitzke) weitergeholfen. Im Prinzip geht es darin darum, dass Reiterhand und Pferdemaul ständig miteinander kommunizieren. So lernt man darauf zu achten, was beim Pferd so abläuft und "fühlt" mehr mit dem Zügel. Im Endeffekt lässt sich das mit dem "Spielen" oder "Schwamm ausdrücken", das die RL immer so empfehlen, vergleichen.
Verdeutliche dir, dass Druck beim Pferd immer Gegendruck erzeugt, d.h. Nachgeben des Pferdes kann nur über eine nachgebende Hand erreicht werden. Was auch gut hilft ist beim Reiten immer wieder bewusst die Schultern und Ellbogen zu lockern und dir vorzustellen, dein Handgelenk ist ein straffes, aber elastisches Gummiband. Und altbekannt: je kürzer der Zügel, umso weicher ist er. Es hilft deinem Pferd nichts, wenn die Leitung zu lang wird und er erst am schlackernden Zügel rumdümpelt um kurz darauf eine ins Maul geknallt zu bekommen, wenn der Zügel springt. Das war so ein Kapitel, das ich auch erst lernen musste ^^ Also immer schön weich, aber konstant die Verbindung halten, dafür sorgen, dass zwischen den Zügeln Gleichgewicht herrscht...
... und, was meine RL mir immer sagt "Nicht so viel mit den Händen denken" XD sondern wirklich darauf achten, dass Schenkel und Kreuz gut dran sind und du weich und geschmeidig einwirkst.
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Wenn man so will, bist du das Ziel einer langen Reise
die Perfektion der besten Art und Weise, in stillen Momenten leise
die Schaumkrone der Woge der Beigeisterung
bergauf, mein Antrieb und Schwung.
Sportfreunde Stiller ~ ein Kompliment
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Saltatrix: 18.09.2009 09:34.
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18.09.2009 09:33 |
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Druckluft

Frohe Weihnachten
 

Dabei seit: 30.07.2007
Beiträge: 2.064
Herkunft: NRW
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Ich kenne das Problem aus nächster Nähe..
während ich eine absolut weiche Hand habe, die ich auf meinem Pferd erlernt habe,
hat meine Schwester dasselbe Problem und daran üben wir im Moment wie folgt:
Da dir ja klar ist, wie du eigentlich reiten solltest, brauche ich das ja nicht nochmal erwähnen. Schonmal gut, dass du weißt wie es eigentlich sein sollte, das ist der erste Schritt
Also ersteinmal musst du dich immer wieder dazu zwingen, das ist eine Angewohnheit, die schwer wegzukriegen ist.
Man neigt oft dazu, im Pferdmaul "rumzufummeln", hier zu zupfen, da zu zupfen.
Und wenn man dann merkt: Oh das Pferd geht runter, dann noch mehr, damit es bloß unten bleibt, auch wenn man weiß dass das nichts mit reellem Reiten zu tun hat
Also gut:
Hast du die Möglichkeit, dass dich jemand an die Longe nimmt?
Dabei kommt man sich schrecklich doof vor, aber es hilft.
Schnall deinem Pferd Dreiecker (gar nicht unbedingt stramm) an und lass dich longieren, bloß 2-3mal.
Dabei übst du immer wieder ganz sanft dein Pferd einzustellen und dann sofort wieder nachzugeben, anfangs ruhig die Hand etwas übertrieben öffnen.
Wenn du die Hand schließt, um Paraden zu geben, achte darauf, dass du die Handgelenke nicht verkrampfst und die Paraden nicht aus dem Unterarm oder aus dem Handgelenk gibst, sondern nur aus der Hand, aus den Fingern.
Immer schön an den Schwamm denken, den du ausdrückst.
Dazu muss man sich einfach zwischen.
Und immer aufpassen, dass eine gleichmäßige Verbindung, besonders am äußeren Zügel, bestehen bleibt. DIe Verbindung soll aber weich und federnd sein, deswegen auch drauf achten, dass du nicht zu lange oder zu viel festhälst.
Genauso musst du darauf achten, dass deine Hände und der Unterarm eine Verlängerung des Zügels sein sollen, drückst du deine Hände zu tief, hat man automatisch eine feste Hand.
Warum an die Longe nehmen? Erstens kannst du dich dann viel besser darauf konzentrieren und zweitens ist jemand dabei, der mit draufguckt.
Lg
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18.09.2009 15:07 |
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Jenny

...das personifizierte Chaos.
 

Dabei seit: 05.12.2006
Beiträge: 16.262
Herkunft: Niedersachsen
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Ich habe auch das Problem, dass ich oft vorne zu fest werde, aber erst, wenn er fest wird. Das wird dann ein Teufelskreis.
Aber eigentlich zeigt er mir deutlich, wenn ich zu hart einwirke und dann kann ich mich korrigieren und drauf achten
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Du spielst, Du gewinnst, nur um zu verlieren - dabei fühlt sich fallen fast wie fliegen an.
Liebste Grüße an -Kiwi-, .Polarlicht, simply-helen, Alessa, Alex_94, Vicky, NemoO, Nicki2110, Michi264, Osirii, Darling[/FONT]
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18.09.2009 19:56 |
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