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Geschrieben von MissMiralda am 20.11.2010 um 14:01:

 

Ich schätze Zozo spricht etwas total wichtiges an. Eigentlich haben fast alle Hengste (die ich aus der virtuellen Welt kenne) kaum Hengstmarnieren. Sie sind lieb und umgänglich, mögen Kinder und arbeiten liebend gerne mit. Hengstmanieren werden zwar meistens erwähnt, aber diese kommen anscheinend nur in bestimmten Situationen zum Vorschein.
Also unterscheidet sich ein Hengst von einem Wallach hier in der virtuellen Welt nur daran, dass man mit Hengsten noch züchten kann. Warum, so wird sich das jedenfalls die Mehrheit der virtuellen Reiter und Mitglieder von Höfen denken, warum soll ich dann keinen Hengst kaufen? Es ist virtuell und ich habe immer noch die Option, ein Fohlen von diesem Tier zu bekommen.



Geschrieben von Nanni am 20.11.2010 um 14:14:

 

Zitat:
Original von MissMiralda
Ich schätze Zozo spricht etwas total wichtiges an. Eigentlich haben fast alle Hengste (die ich aus der virtuellen Welt kenne) kaum Hengstmarnieren. Sie sind lieb und umgänglich, mögen Kinder und arbeiten liebend gerne mit. Hengstmanieren werden zwar meistens erwähnt, aber diese kommen anscheinend nur in bestimmten Situationen zum Vorschein.
Also unterscheidet sich ein Hengst von einem Wallach hier in der virtuellen Welt nur daran, dass man mit Hengsten noch züchten kann. Warum, so wird sich das jedenfalls die Mehrheit der virtuellen Reiter und Mitglieder von Höfen denken, warum soll ich dann keinen Hengst kaufen? Es ist virtuell und ich habe immer noch die Option, ein Fohlen von diesem Tier zu bekommen.


Dazu sind die virtuellen Hengste nicht nur sehr verträglich, so dass es kein Problem ist, sie in Gruppen zu halten. Wallache kommen meist mit den Hengsten auf eine Koppel - es macht also auch haltungsbedingt oft keinen Unterschied.



Geschrieben von Ratte am 20.11.2010 um 15:13:

 

Zum Thema Wallache an sich wurde einiges gesagt dem ich nur zustimmen kann. Es ist schwer sie an den "Mann" zu bringen :/

Um Wallache attraktiver zu machen hätte ich evtl eine Idee allerdings weiß ich nicht ob sie auszuführen ist da die Turnierställe mitmachen müssten.
Wenn man ein Turnier auslost, also zb. Zettelchen zieht, dann könnte man den Wallachen eine größere Chance geben indem man den Namen jedes Wallachs 2x in den Topf schmeißt und so auslost. Ich hatte dies zumindest auf meiner Deckstation vor, wenn der Veranstaltungsteil eröffnet (:

So haben die Wallache einfach eine viel größere Chance, durch den Zufall kann ja aber dennoch ein Hengst zum Beispiel gewinnen... weiß nicht ob ich es gut erklärt habe ^^"



Geschrieben von -Katha- am 20.11.2010 um 17:05:

 

Ratte: sehr gute Idee smile
Also ich persönlich kaufe wenn sie mir gefallen immer Wallache.
Bin ja nur Turnierreiter xD



Geschrieben von sweet araber am 21.11.2010 um 07:57:

 

Die Idee finde ich auch sehr gut, Ratte^^
Ich denke Wallache muss man attraktiv für Sport und Freizeit machen, sie müssen Potential haben und Lernbereitschaft.
Die Hengste dagegen muss man etwas "schwieriger" machen, Charakter, das Training etc.



Geschrieben von +Debbie+ am 21.11.2010 um 15:33:

 

Zitat:
Original von sweet araber
Die Idee finde ich auch sehr gut, Ratte^^
Ich denke Wallache muss man attraktiv für Sport und Freizeit machen, sie müssen Potential haben und Lernbereitschaft.
Die Hengste dagegen muss man etwas "schwieriger" machen, Charakter, das Training etc.


Allgemein bin ich für diese Idee aber ich habe die Erfahrung gemacht, das Hengste die schwierig sind kaum von Leuten für die Zucht genutzt werden. Sobald es kein liebes, braves kooperatives Reitpferd ist das sich am besten an Stuten gar nicht stört wollen viele den Hengst gar nicht mehr für die Stute haben weil man ja ein liebes tolles Sportfohlen haben will.



Geschrieben von Neele am 21.11.2010 um 16:13:

 

Genau das ich auch bemerkt, Debbie.
Ich habe auf Greve einen Hengst der etwas schwieriger ist und der bekommt fast gar keine Aufträge. Dabei hängt doch auch sehr viel von der Erziehung des Pferdes ab und Hengst sind nun mal schwieriger. Ab und an gibt es da sicherlich auch mal einfache Exemplare, aber ich denke, dass die Züchter da einfach auch mal etwas realistischere Eigenschaften nehmen sollte. Dadurch würden Wallache bestimmt auch attraktiver werden...



Geschrieben von sweet araber am 21.11.2010 um 16:40:

 

Naja, wenn diese schwierige Hengste dann andere Pluspunkte haben (sie sind z.b. richtig schick, gute abstammung oder gutes potential), werden diese bestimmt den ein oder anderen doch reizen.



Geschrieben von +Debbie+ am 21.11.2010 um 16:46:

 

Zitat:
Original von sweet araber
Naja, wenn diese schwierige Hengste dann andere Pluspunkte haben (sie sind z.b. richtig schick, gute abstammung oder gutes potential), werden diese bestimmt den ein oder anderen doch reizen.


Ich glaube nicht - es gibt einfach genug Hengste mit guter Abstammung, viel Potenzial und die sind auch noch richtig schick und natürlich einfach ...



Geschrieben von Neele am 21.11.2010 um 17:01:

 

Jap, das ist das Problem. Oft findet man ja sogar einen anderen Hengst mit den gleichen Bildern nur halt in einer "lieben" Ausführung Augenzwinkern



Geschrieben von nymphy am 21.11.2010 um 22:40:

 

Die "rauen" Charaktäre sind aber auch verdammt selten geworden... weil auch einfach die Großen eben keine echten Hengste anbieten.
Ich persönlich finde Pferde mit Ecken und Kanten viel toller und meistens bleiben die einem auch in Erinnerung bzw. sind besonders für einen...
Da aber viele eh schon diese lieben Hengste haben wozu dann einen Wallach kaufen?
Was man auch machen könnte, evtl. auf bestimmten Turnieren die norm. nur Anfänger reiten würde, Hengste nicht teilnehmen zu lassen.
Da Anfänger in der realen Welt niemals mit einem Hengst klar kommen würden auf grund seiner Hengstmanieren, wäre es nur logisch sowas zu machen... ABER
Was passiert dann mit den Ponyhengsten die nur in diesen Klasse starten können?
Da fehlt uns dann die Möglichkeit nach Anfänger und Fortgeschrittenen zu unterteilen...



Geschrieben von -Katha- am 22.11.2010 um 13:33:

 

Man müsste wie bei der (realen) FN Leistungsklassen einführen.
Durch bestimmte Turnierverdienste bekommt man Qualifikationen...



Geschrieben von Nanni am 22.11.2010 um 14:40:

 

Mehr Ponyturniere -
ist aber immer noch das Problem der Junghengste, bzw Deckhengstanwärter Augenzwinkern



Geschrieben von Katharina Weber am 22.11.2010 um 16:03:

 

Ich bin auch der Meinung, dass mehr Wallache gekauft werden sollten. Gerade für Turnierreiter ist es sinnvoller sich ein kastriertes Pferd zuzulegen, als einen Hengst. Auf Sonnental halten sich die Geschlechter ungefähr die Waage. 30% Hengste, 30% Wallache 30% Stuten. Wir züchten ein bisschen mit unseren Stuten und vermarkten unsere Hengste zur Decksaison. Allerdings wird auch bei uns alles gelegt, was für die Zucht nicht taugt. Zusätzlich erstelle ich hin und wieder auch Wallache, wenn es gerade in die Geschichte passt und ich nichts Passendes auf dem Makt finde.
Ich sehe das Problem woanders und zusätzlich bin ich der Meinung, dass es hausgemacht ist.
Es gibt einfach zu viele Pferde.
Die meisten Ställe züchten gleich 100 Rassen. Da wird vom Shire Horse bis zum Shetlandpony alles angeboten und alles gleich mit einer Zucht, in der mindestens 5 Stuten sind. Nahezu jeder Hof macht das so. Würde sich jeder nur auf eine oder maximal zwei Rassen beschränken, die er ernsthaft zum Absatz züchtet und das vielleicht nur, wie im realen Leben, mit ein bis drei Stuten bzw sich ein konkretes Zuchtziel setzen, dann sähe die Welt ganz anders aus.
Auch sehe ich die überschnelle Alterung als ein enormes Problem an. Wo alle drei Monate die Pferde 1 Jahr altern und wo die Fohlen schon nach zwei Wochen zur Welt kommen, da ist natürlich auch eine Unzahl von Hengsten da. Womöglich werden die Hengste dann auch noch 30 Jahre und voila wir haben eine unnatürlich hohe Reproduktionsrate.
Weiterhin scheinen in der virtuellen Welt alle Stuten sofort beim ersten Versuch aufzunehmen, nie bis selten zu verfohlen und jedes Lebensjahr ohne Verschleiß ein gesundes Fohlen zur Welt zu bringen.
Zudem wird in der virtuellen Welt stets alles in einen Topf geworfen. Da gibt es keine "nur" Hengsthalter. Die Leute haben immer alles. Hengste Stuten, Fohlen. Im realen Leben trennt sich da ja die Haltung. Kleine Züchter haben ein paar Stuten, die sie dann besamen lassen, aber im seltensten Fall besitzen solche Leute selbst Hengste. Hengsthalter hingegen haben ein paar Hengste, stellen diese zum decken zur Verfügung, besitzen selbst aber selten Stuten. Nur richtige Gestüte haben Beides.
In der virtuellen Welt wird einfach in zu großem Maßstab gedacht. Da werden die Einnahmen gerechnet, aber was einen eine große Anlage kostet, dass wird nicht einkalkuliert und auch nur auf den wenigsten Höfen aufgeführt. So verlieren viele einfach den Blick für die Realität. Spricht man das dann an, heißt es immer "Das ist ja alles nur virtuell".
Auch ist es bedauerlich, dass jeder, der seinen Hengst zur virtuellen Körung anmeldet, meist seinen Wunsch nach einem gekörten Pferd erfüllt bekommt und wenn nicht, dann stellt man das Pferd eben beim Nächsten vor. Es gibt ja genug Leute, die so einen Service anbieten. Hier laufen so viele Staatsprämien- und Elitehengste rum, dass ich manchmal glaube, die Meisten wissen gar nicht was das eigentlich ist. Das System, das sich in der virtuellen Welt entwickelt hat, das kann unrealistischer kaum sein.
Das sind alles Kleinigkeiten, die im Ganzen zu eben diesem Problem führen.
Wollte man das aber alles ändern, müssten alle mitziehen und das wird niemals der Fall sein. Es wird zwar jetzt darüber diskutiert, aber ändern wird sich deswegen noch lange nichts.
Ich rede dabei im Übrigen nicht von den "normalen" vRHs oder den Ställen, die Turnierpferde haben und zum "Eigengebrauch" züchten, sondern wirklich von den Höfen wie RGE, die überwiegend zum Verkauf ihre Zuchten betreiben.
Würden alle Züchter an einem Strang ziehen, selbst pro Saison nicht so viel produzieren und von vorne herein nur Wallache verkaufen, dann wäre das Angebot dementsprechend. Die Leute müssten kaufen oder sie haben gar kein Pferd. Es ist im virtuellen, wie im realen Leben immernoch das Angebot, das die Nachfrage regelt.
So lange übermäßig viele Hengste, wohlmöglich noch mit Titeln, angeboten werden, so lange werden auch nur die Hengste gekauft. Werden nur noch hin und wieder Hengste angeboten und die Käufer sorgfältig ausgewählt, dann würde sich nach und nach auch die Einstellung der "Privatpersonen" zu einem guten Wallach ändern.
Mir persönlich ist es ziemlich schnurz, ob ein Pferd nun den gewissen Unterschied noch hat oder nicht. Ich kaufe auch einen Wallach, wenn er leistungsmäßig auf den Hof passt.
Viele Grüße, Katharina



Geschrieben von Zozo am 22.11.2010 um 17:46:

 

Zitat:
Original von Katharina Weber
Es gibt einfach zu viele Pferde.
Auch sehe ich die überschnelle Alterung als ein enormes Problem an. Wo alle drei Monate die Pferde 1 Jahr altern und wo die Fohlen schon nach zwei Wochen zur Welt kommen, da ist natürlich auch eine Unzahl von Hengsten da. Womöglich werden die Hengste dann auch noch 30 Jahre und voila wir haben eine unnatürlich hohe Reproduktionsrate.
Weiterhin scheinen in der virtuellen Welt alle Stuten sofort beim ersten Versuch aufzunehmen, nie bis selten zu verfohlen und jedes Lebensjahr ohne Verschleiß ein gesundes Fohlen zur Welt zu bringen.
Wollte man das aber alles ändern, müssten alle mitziehen und das wird niemals der Fall sein. Es wird zwar jetzt darüber diskutiert, aber ändern wird sich deswegen noch lange nichts.
Viele Grüße, Katharina


Ich bin GANZ deiner Meinung!!
Auf manchen Höfen, vor allem auf Zuchtställen altern die Pferde auch jedes Monat und eine Stute trägt nur eine Woche und das Fohlen ist sowieso in zwei Wochen erwachsen.
Auf GDH altern die Pferde jedes halbe Jahr und Fohlen (0 - 3 Jahre) brauchen zwei Monate, bis sie drei Jahre alt sind. Und wenn man in dieser Zeit, wo das Fohlen Fohlen ist, zu wenig Berichte schreibt, ist es futschi...

Aber.... ist nicht genau das, dass die VRH- Welt so 'unrealistisch' ist, genau das, warum v-Pferdezüchter das virtuell machen? Viele haben in real nicht das Geld, oder Zeit, oder etc. um zu reiten, um zu züchten usw, und wollen deshalb in der virtuellen Welt ihrer Fantasie freien Lauf lassen....

Aber ich bin trotzdem der Meinung, das ein Gestüt pro Rasse nur maximal 3 Hengste am Hof haben sollte, dafür viel mehr Wallache...

lg



Geschrieben von Neele am 27.11.2010 um 16:46:

 

Ich hätte zudem Thema noch ne Frage.
Woran macht ihr es fest, welche Junghengste ihr kastrieren lasst?
Ich hänge immer total an meiner virtuellen Nachzucht und mir fallen solche Entscheidungen immer ziemlich schwer, weshalb ich bisher auch noch keinen Hengst kastrieren lassen habe... Habt ihr da vielleicht irgendwelche Tipps? Ich würde meinen Hof ansich nämlich auch gerne etwas realistischer gestalten und auch mal nicht so "perfekte" Nachkommen züchten. Allerdings sehe ich bei den meisten keinen Grund sie kastrieren zu lassen, da die Eltern meistens nette Charaktere haben (meistens übernimmt das Fohlen dann ja die Eigenschaften der Eltern) und die meisten ja auch gutes Potenzial haben... Und man kann ja aus einem Fohlen, was zwei liebe Eltern hat, keinen Hengst mit einem sehr schlechtem Verhalten zaubern, oder?
Wie handhabt ihr das so?



Geschrieben von Leila am 27.11.2010 um 17:02:

 

Naja, ein Hengst bleibt nicht Hengst, weil er nen lieben Charakter hat.
Allgemein gebe ich die Pferde weg, die nicht in mein Zuchtbild passen. Ich hab bislang erste einen Wallach eigenmächtig gelegt: Arott. Der war aus guten Eltern, hatte auch nette Eltern, aber ich hätte ihn als Zuchthengst nicht eingesetzt.
Ebenso mit den Pferden, die ich an Angerbach weitergegeben habe. Da wrden ja keine Hengste gehalten und ich weiß, dass sie da Verwendung finden, auch als Wallache.

Das Problem ist auch, dass man Charaktere so leicht umschreiben kann, nur inimale Änderungen, die keine ausschlaggebenden Sachen beinhalten und das Pferd passt in die Zucht. Meistens finden die Junghengste, die ich abgebe, woanders noch wen, der das für seine Zucht sucht und wenn nur von Abstammung und Potenzial her



Geschrieben von Lisa am 27.11.2010 um 18:22:

 

Also ich habe - vorallem in den nächsten Tagen - vor, mich nach Wallachen umzuschauen. Erstens für auf meine Zuchtstation, dass bisschen ruhe rein kommt und auch für meinen Privatstall. Generell ist es mir auch schon sehr aufgefallen, dass es eigentlich fast nur Hengste gibt. Stuten sind auch recht häufig, wenn auch nicht so oft wie eben Hengste, aber Wallache seh ich vllt unter 50 Pferden 3 mal o.ä. Finde ich persönlich Schade... :/



Geschrieben von Nanni am 27.11.2010 um 19:18:

 

Ich hab eigentlich gerade die Pferde, an denen ich besonders hänge, kastrieren lassen. Was hat denn das Pferd davon, dass es Hengst ist? Ihnen geht es als Wallach definitiv besser, daher bleiben eigentlich nur jene Pferde Hengste, die auch regelmäßig Decken und das nicht als Stress empfinden... letzteres ist halt meine persönliche Einschätzung von dem Pferd smile



Geschrieben von Neele am 27.11.2010 um 19:20:

 

Also ich mag meine Lieblinge immer nicht kastrieren lassen, weil ich sie so zur Zucht einsetzen kann und davon ausgehe, dass alle Anderen sie genauso toll finden wie ich Zunge raus


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