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Original von Tíreth
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| So seh ich das auch. Wirklich schade und natürlich auch sehr ärgerlich, dass es nicht geklappt hat. Aber DAS hätte wirklich JEDEM passieren können. |
Nur bringt mir diese Erkenntnis auch keinen Führerschein...
Ich muss die neue Prüfung jetzt selber bezahlen ( mehr als 300 Euro ) und da muss ich ja nur ein Rechts vor links missachten, der Typ geht in die Bremse und zack bin ich wieder draußen - und das obwohl der Rest vielleicht total gut war. |
Genau da liegt ja der Hase begraben.
In der Theorie ein Auto zu fahren ist nicht schwer. Wenn man erstmal die Gas/Kupplung Koordination raus hat, was man genausogut auf einem abgesperrtem Privatgelände lernen kann, dann bist du erstmal in der Lage ein Auto irgendwie von A nach B zu bringen - IRGENDWIE! Du kennst dann vielleicht auch schon die Theorie zur Praxis ("Ja klar darf erst der rechtskommende fahren und dann darf ich weiter...") und bestehst die theoretische Prüfung mit null Fehlern, weil du 2 Minuten (?) Zeit hast pro Frage.
Sinn und Zweck der Fahrstunden ist es dann, dass du das gelernte Wissen intuitiv richtig anwendest. Und das kann man nicht lernen sondern muss man sich antrainieren, was durch eine Menge Fahrpraxis geschieht.
Es ist nicht sinnvoll möglichst viele praktische Prüfungen in möglichst kurzer Zeit zu absolvieren getreu dem Motto "Irgendwann wird schon alles glatt gehen" oder "Aller guten Dinge sind drei". Das kann beim ersten Mal gut gehen, wird es aber in den allermeisten Fällen nicht.
Ohne jetzt die exakte Situation, die zum Durchfallen geführt hat, zu kennen möchte ich behaupten, dass du die Abläufe noch nicht genug verinnerlicht hast. Wenn du nachdenken musst, was als nächstes zu tun ist, dann dauert das einfach zu lange und es kommt wieder so eine blöde Situation und du fällst wieder durch.
Ampel beobachten, bei Grün zügig losfahren, Spiegel rechts, Schulterblick, nochmal die Ampel kontrollieren und zisch und weg.
Wenn es unmöglich wäre diese Ampel bei Grün zu passieren, dann stünde die da nicht.
Fazit: Prüfung abhaken, Fahrstunden nehmen und versuchen eine gewisse Routine in deine Fahrt zu bekommen und Abläufe soweit automatisieren, dass du sie gründlich ausführst, nicht jedoch während des Ablaufs darüber nachdenken musst, was als nächstes kommt. Dann zur zweiten Prüfung antreten.
Und was das finanzielle anbelangt: Auf den ersten Blick sind das wirklich nicht zu verachtende Kosten, doch wenn du bedenkst, dass die langfristig gut angelegt sind, dann relativiert sich das.
Kopf hoch und viel Glück beim nächsten Mal