nechtan
... Wie sieht er für euch aus? Lage, Fütterung, Herdenverhältnisse?
Es soll hier allerdings nicht darum gehen, was man sonst noch so an Anlagen dabei haben möchte - Mir geht es nur um die Pferdehaltung.
Gebe später auch meinen Senf dazu ab
Birgit
Ich habe ja meinen eigenen Offenstall und das wichtigste ist eine passende Zusammensetzung der Herde!
Außerdem finde ich ist es wichtig das die Pferde 24h Zugang zu Raufutter(Heu oder Stroh), Wasser und unterstand haben!
ein befestigter Paddock ist genau so pflicht wie das täglich min. einmal gemistet wird!
Für den der im Stall arbeitet ist es außerdem gut wenn möglichst kurze Arbeitswege da sind.. Deswegen mache ich jetzt dann auch eine tür vom Heulader direkt in den Stall, dann brauch ich nicht länger alles durch die kleine Lucke werfen...^^
Allgemein sollte es um den Stall herum sauber sein. Nicht wie man es oft sieht ein tiefes schlammloch.
Bei mir läuft die Fütterung derzeit so ab: Da die Pferde 24h Zugang zur weide haben kriegen sie im Moment nur noch stroh zugefütter(sind allle drei sehr leichtfuttrig) außerdem bekommen sie ihre tägliche Portion Mineralfutter...
Achja... im Offenstall genügend große Ein-/Ausgänge!
es gibt so viel was ich noch schreiben könnte, aber ich belasse es mal hierbei
carisma
Jetzt haben wir
leider keinen Offnstall mehr, aber an dem alten Stall indem ich war gabs eine.
Also wichtig sind sciher mal eine gute Zusammensetzung der Herden & grosse, geräumige & saubere Unterstände.
Dann sollte immer & für jeden, ob Rangniedrig oder -hoch, zugang zu Wasser, Stroh oder Heu oder so sein.
Gut wäre bestimmt auch ein Platz mit Spänen oder so etwas, zum walen. & ähm ja dann fällt mir nur noch eine individuelle Fütterung ein
Domilein
Mein größtes Problem im Moment: Matsch -.-
Den sollte es, meiner Meinung nach, in einem perfekten Offenstall nicht geben.
Ansonsten eine nicht zu große Herde. Langsames Eingewöhnen neuer Pferde und genügen Platz für alle.
Rauhfutter den ganzen Tag zur freien Verfügung etc....
Elincia
Die wichtigsten Dinge zum Offenstall wurden bereits gesagt.
Ich bezieh' mich jetzt auf das Thema Matsch.
Natürlich ist es immer besser, wenn es ihn nicht gibt, doch lässt er sich eigentlich kaum vermeiden. Es sei denn, man schwimmt in Geld und kann sich eine komplette Drainage leisten - was bei uns nicht der Fall ist.
Unser Paddock steht im Herbst und Winter meist sehr unter Wasser, d.h. = Matsch.
Ich finde es natürlich auch nicht gut, da es sich aber nicht vermeiden lässt, denke ich, ist selbst Matsch auszuhalten, solange die Pferde trotzdem die Möglichkeit haben, noch trocken zu stehen. Also zum Beispiel im Stall. Wenn der trocken ist, ist das auch in Ordnung.
An trockenen Tagen füttern wir das Heu meist draußen auf dem Paddock, ist das Paddock aber sehr matschig, wird es direkt im Stall gefüttert, sodass die Pferde nicht nach draußen müssen.
Heu bekommen unsere Pferde an sich recht viel, allerdings nicht 24h. Manche sagen, Pferde brauchen nicht so viel Heu, wie sie es bei uns bekommen, andere sind der Meinung, sie brauchen es 24h.
Unsere Pferde (zwei, Kleinpferd und Großpferd) bekommen morgens jeweils eine gehäufte Schippe Kraftfutter (Kleinpferd 'ne normale Schippe) und dazu einen Ballen Heu (von den kleinen, rechteckigen). Meistens wird dann mittags noch einmal ein Ballen Heu verteilt. Abends gibt es dann wieder jeweils eine Schippe Kraftfutter und nochmals einen Ballen Heu.
Das ist so Standart.. je nachdem bekommen sie auch mal mehr / mal weniger. Kommt immer drauf an, ob sie sich auch mehr bewegt haben / sie zu dick sind oder mein Großer etwas zunehmen muss.
Zwischendurch bekommt mein Großer im Winter noch zusätzlich ein bisschen Aufbaufutter, da er schon etwas älter ist und im Winter immer stark abnimmt.
lautlos
Ich bin der Fan von Offenställen schlechthin.
LEider hat der Versuch meine in einen einzuglieder nicht funktioniert. Sie stand seit März 08 im Offenstall und hätte somit das ganze Jahr ihr Fell anpassen müssen. Sie hat dann im September auch angefangen #Fell zu schieben, trotzdem stand sie schlotternd draußen. Musste sie allerdings dann wieder in Box stellen.
Der Offenstall wo sie stand war schrott. Nur Matsch, Kot & Gülle und das dann halt wirklich zu suppe getreten. Der Unterstand war nicht befestigt, innen sah es genauso us.
also es sollte schon ein stück trocken sein..der stall sowieso. winddicht u trocken.
gefüttert sollte an die gruppe angepasst sein.
Birgit
Mein Offenstall und alles im näheren Umkreis steht nicht unter Wasser und hat auch keinen Mtsch.. wir haben einfach genug Unterbau drunter... Weil mein Stall direkt an die Maschinenhalle drangebaut ist und die braucht enun mal 3 Meter Unterbau(Moor)!
Mit genug Schotter kriegt man jeden Stall trocken.. aber das kostet leider.. deswegen ham wir das etz Stückchenweise gemacht^^
Wo unsere Pferde im sommer seh dankbar sind: Die Plastiklamellen vor´m Stall damit keine fliegen reinkommen..
Coeur
Bei uns um die Ecke ist der perfekte Offenstall, meiner Meinung nach.
Das ist eine Hütte mit Plastiklammelen und sehr schön viel Stroh, und ist abschließbar, da schließt ein sehr großer Paddock dran, die Pferde können also rein und raus wann sie wollen. Dann gibt es eine Winterweide an dem Paddock und eine rießige Sommerweide, die im Sommerimmer offen ist.
200m Weiter ist ein Stall mit Reithalle, Springplatz, Dressurplatz und Bach zum Plantschen.
Sehr ruhig gelegen, wenig Fliegen, Platz für 5 Pferde, glaub ich, also nicht zu groß, nicht zu klein.
lautlos
Zitat: |
Original von hyphen
Zitat: |
Bei uns um die Ecke ist der perfekte Offenstall, meiner Meinung nach.
Das ist eine Hütte mit Plastiklammelen und sehr schön viel Stroh, und ist abschließbar, da schließt ein sehr großer Paddock dran, die Pferde können also rein und raus wann sie wollen. Dann gibt es eine Winterweide an dem Paddock und eine rießige Sommerweide, die im Sommerimmer offen ist.
200m Weiter ist ein Stall mit Reithalle, Springplatz, Dressurplatz und Bach zum Plantschen.
Sehr ruhig gelegen, wenig Fliegen, Platz für 5 Pferde, glaub ich, also nicht zu groß, nicht zu klein. |
Oh Mann, da will ich hinziehen. |
nicht nur du...sowas würde ich ja suchen, finde leider nix in der nähe größerer ställe.
Coeur
Zitat: |
Original von lautlos
Zitat: |
Original von hyphen
Zitat: |
Bei uns um die Ecke ist der perfekte Offenstall, meiner Meinung nach.
Das ist eine Hütte mit Plastiklammelen und sehr schön viel Stroh, und ist abschließbar, da schließt ein sehr großer Paddock dran, die Pferde können also rein und raus wann sie wollen. Dann gibt es eine Winterweide an dem Paddock und eine rießige Sommerweide, die im Sommerimmer offen ist.
200m Weiter ist ein Stall mit Reithalle, Springplatz, Dressurplatz und Bach zum Plantschen.
Sehr ruhig gelegen, wenig Fliegen, Platz für 5 Pferde, glaub ich, also nicht zu groß, nicht zu klein. |
Oh Mann, da will ich hinziehen. |
nicht nur du...sowas würde ich ja suchen, finde leider nix in der nähe größerer ställe. |
Jaa der ist toll

Schade blos, dass der meistens ausgebucht ist, und ich persönlich mit der Besitzerin nicht klar komme.
Und zum Misten hätte ich keine Zeit.
Leila
Da wo Stella jetzt steht ist auch Klasse. Ist schön trocken, gibt innen genug Unterstand für Pferde, alles schön beleuchtet, man kann auch abends gut da sein, Wege sind nicht lang.
Außerdem sind wir der einzige Offenstallkomplex am Hof, dem danke spezieller Tränke das Wasser nicht friert.
Wir haben außerdem noch ein Reiterstübchen mit Heizpilz drin und direkten Zugang zur Weide (braucht man nur ein Tor und ein Band öffnen).
Am tollsten find ich an dem Stall die Futterständer, wo es 3x am Tag Raufutter nachgefüllt gibt (Heu, Stroh und Heulage), das reicht dann meist den ganzen Tag über zum Knabbern, außerdem eine Rinne, wo es dann morgens und abends das richtige Futter gibt, Streitigkeiten gibts keine, da jeder seine eigene Portion hat.
Stella steht da jetzt eine Woche (hatten die Weide durchgehend auf, damit sie sich aus dem Weg gehen und Platz zum laufen hatten) und sie ist anhänglicher, aufgeweckter und auch ausgelasteter, jetzt, wo sie immer herumspazieren kann.
Vorher stand sie halt nachts in der Box und tagsüber im Fesseltiefen Schlamm, das hat mir nicht soo sehr gefallen.
Im jetzigen Stall hängen halt Futterpläne, Dienstübersichten usw., außerdem ist alles gut mit Schlössern gesichert und sowohl Pferdefutter als auch das Essen für uns Reiter alles sicher in passenden Behältern mit Deckel.
Wer schauen möchte:
www.roterstall.de
nathcen
Hätte nicht gedacht, dass doch so viele antworten
Ich sehe das eigentlich auch alles sehr ähnlich.
Futterautomaten wie bei Caros Beispiel sind natürlich ein Traum. Leider für viele finanziell nicht machbar ...
Bei uns ist die individuelle Fütterung durch Fressständer gelöst - das ist natürlich nur in einer sehr verträglichen Herde möglich, da es für rangniedere Tiere sonst zu einer echten Gefahr werden kann (obwohl es mittlerweile ja auch bestimmte Nachrücksperren gibt, die das Problem lösen)
Der Auslauf sollte 365 Tage im Jahr matschfrei sein, obwohl ich es nicht schlimm finde, wenn es kleine Teile gibt, die manchmal etwas matschig sind - ist halt gerade bei Pferden mit Behang für den Reiter eine nschöne Sache und das Pferde, wenn sie draußen sein wollen,. nur die Möglichkeit haben fesseltief im Morast einzusinken ist für mich nicht wiklich vertretbar.
Das schöne am jetzigen Stall ist auch, dass er auf einem "Berg" steht und sie Pferde das ganze Tal überblicken können - Nechtan fühlt sich sichtlich wohler als in dem Stall, in dem er eher in einer Kuhle stand. Außerdem ist es immer schön hell
Eine andere gute Sache ist, wenn die Pferde auh im Winter (außer es ist sehr feucht und deshalb rutschig) auf die Wiese können. Im Sommer ist meiner Meinng nach wichtig, dass die Grasfütterung kontrolliert ist und deshalb jeden Tag ein weiteres Stück abgesteckt wird, damit Fressmaschinen (wie meiner) nicht den ganzen Tag nur im bauchhohen Gras rumdümpeln und man bald Angst haben muss, sie rollen den Hang runter.
Was ich absolut inakzeptabel finde, aber in viele Offenställen vorzufinden ist, ist die bloße Grasfütterung im Sommer. Pferde brauchen das ganze Jahr lang Heu. Das sollte auf viele kleine Portionen am Tag verteilt sein, damit die Pferde
mindestens auf 6 Stunden Heuknabbern am Tag kommen.
So - mehr fällt mir gerade nicht ein ^.^
Birgit
Ich füttere nur im Frühjahr beim anweiden richtig viel heu.. und eben im Winter wenn se nicht auf die Weide können!
Im Sommer ernähren sie sich mehr oder weniger von Gras und bekommen sonst nur stroh und das geht sogar mit unserem Rehepferd gut..
nathcen
Zitat: |
Original von Birgit
Ich füttere nur im Frühjahr beim anweiden richtig viel heu.. und eben im Winter wenn se nicht auf die Weide können!
Im Sommer ernähren sie sich mehr oder weniger von Gras und bekommen sonst nur stroh und das geht sogar mit unserem Rehepferd gut..
|
Es sollte aber nicht so sein.
Pferde brauchen hauptsächlich Heu - lieber eine Fütterung ohne Gras als ohne Heu. Habe zwei am Stall, die kennen sich mit der Fütterung von Pferden toll aus (Naturalhorsecare gehört ihnen) und nach deren kriterien haben wir auch den Stall ausgesucht. Und in den Statistiken ist deutlich zu sehen, dass Heu die Basis der Fütterung ist. Sommer wie Winter.
Also Nechtan geht es seither deutlich besser und seit dem er mehr (!) heu zu fressen bekommt hat er sogar endlich abgenommen (obwohl es wahrscheinlich eh mehr ein Blähbauch war, der durch die richtige Fütterung langsam verschwindet)
Mir ist noch was eingefallen: Die Pferde sollten das Heu nicht im Auslauf liegen haben (und schon garnicht im Ruhebereich) sondern seperat in Raufen/Futterständern/Futterringen.
kernobst
Also der Offenstall bei uns besteht aus drei kleineren, wetterfesten "Boxen", in denen jedes Pferd einzeln gefüttert wird. Eine davon kann man zumachen, allerdings ist die auch ganzjährig offen. An den Eingängen hängen Plastiklamellen und jedes Pferd frisst immer in der selben Box. Hat sich so eingespielt, so dass gezieltes, individuelles füttern kein Problem ist.
Vor den Boxen und bis zum Paddockeingang sind Rasengittersteine, da ist also auf jedenfall Matschfrei. Dann gibt es ein Eck, indem das Wasser einfach nicht richtig abfließt, das nun zur Zeit sehr matschig ist, weiter hinten aber ist wieder gut, so dass sie nicht im Matsch stehen müssen.
Trotzdem will die Besi, im Sommer da was gegen tun (wenn sie das Geld hat).
Das mit dem Heu ist ja schön und gut, aber oft nicht realisierbar. Die Besitzerin arbeitet, kann also nicht 6mal am Tag in den Stall um in kleinen Portionen Heu zu füttern und 24h am Tag haben sie es auch nicht zu Verfügung. Es wird je nach Witterung und Boden entweder draußen oder drinnen gefüttert.
Im Sommer bekommen sie zwar auch Heu, aber deutlich (!) weniger. Besonders wenn sie den ganzen Tag auf der Koppel stehen. (Hat auch finanzielle Gründe)
Es ist wahrscheinlich nicht perfekt, aber soweit erfüllt er ganz gut seinen Zweck und den Pferden geht es sehr gut.
Dass die Pferde sich verstehen sollte selbstverständlich sein und dass auch rangniedrige Pferde zu allem Zugang haben auch. Bei "meinen" dreien ist das aber kein Problem.
Achso, gemistet wird jeden Tag und Wasser haben sie natürlich auch 24h zur Verfügung.
Ich glaube wirklich perfekte Offenställe findet man sehr selten. Aber lieber ein nicht ganz perfekter Offenstall (der natürlich trotzdem soweit gut ist, pferdegerecht und sauber ist), als Boxenhaltung.
nathcen
Zitat: |
Original von Appel
Ich glaube wirklich perfekte Offenställe findet man sehr selten. Aber lieber ein nicht ganz perfekter Offenstall (der natürlich trotzdem soweit gut ist, pferdegerecht und sauber ist), als Boxenhaltung. |
Das seh ich auch so.
lautlos
perfekt soll er auch gar nicht sein.
find ich.
ich wäre gerne bereit abstriche zu machen, nur leider zu viele auch nicht. nen unterstand auf nem zugekackten paddock für 200€..ne, ist leider im umkreis von 20 km der einzige...deswegen wird meine wieder in paddock box oder so wandern.