Uwe
Aschenputtel
Es war einmal ein armes Mädchen, dessen Eltern bei einem tragischen Unglück beim Paragleiting ums Leben gekommen waren. Von diesem Tag an musste das Mädchen bei seinen Pateneltern leben, wenn man es denn Leben nennen konnte. Morgens um drei Uhr musste sie die Zeitungen austragen, nur um anschließend in der Senfgurkenfabrik den halben Tag zu arbeiten. Wenn sie dann mittags nach Hause kam musste sie den Haushalt führen, das war aber nicht so einfach, denn die beiden leiblichen Töchter waren sehr bösartig. Sie quälten sie, indem sie alles immer wieder dreckig machten. Sie schlurften zum Beispiel mit dreckigen Schuhen über den Teppich, nur um zu sehen wie das arme Mädchen Ärger bekam. Abends musste sie dann alles für den nächsten Tag vorbereiten. Dabei wurde es dann immer sehr spät.
Nun war es aber so das in der Stadt eine Misswahl stattfand. Die beiden Töchter wollten da natürlich auch mitmachen. Das sie gar keine Chance hatten, interessierte sie überhaupt nicht. Wie könnte man auch eine Misswahl gewinnen, wenn man eher wie ein Mann als eine Frau aussah. Sie waren beide unförmig, mit Knollennasen und krummen Beinen. Während das arme hübsche Mädchen also zu Hause weinte, weil es gar so gerne mitgefahren wäre, gingen sie also auf die Wahl und verboten ihr das Haus zu verlassen.
Aber das arme Mädchen schlich sich heimlich in das obere Badezimmer, das sie sonst niemals betreten durfte, es sei denn zum putzen. Sie ging also hinauf, wusch und kämmte sich. Noch ein wenig Schminke, und sie war nicht mehr wiederzuerkennen.
Was soll man noch sagen, sie gewann unerkannt die Misswahl. Sie bekam einen Vertrag bei Jill Sander, und wenn sie nicht gestorben ist dann modelt sie wohl noch heute. Wenn ihr also das nächste Mal eine Werbung von Jill Sander seht, dann ist es vielleicht das arme Mädchen!
Es war einmal ein armes Mädchen, dessen Eltern bei einem tragischen Unglück beim Paragleiting ums Leben gekommen waren. Von diesem Tag an musste das Mädchen bei seinen Pateneltern leben, wenn man es denn Leben nennen konnte. Morgens um drei Uhr musste sie die Zeitungen austragen, nur um anschließend in der Senfgurkenfabrik den halben Tag zu arbeiten. Wenn sie dann mittags nach Hause kam musste sie den Haushalt führen, das war aber nicht so einfach, denn die beiden leiblichen Töchter waren sehr bösartig. Sie quälten sie, indem sie alles immer wieder dreckig machten. Sie schlurften zum Beispiel mit dreckigen Schuhen über den Teppich, nur um zu sehen wie das arme Mädchen Ärger bekam. Abends musste sie dann alles für den nächsten Tag vorbereiten. Dabei wurde es dann immer sehr spät.
Nun war es aber so das in der Stadt eine Misswahl stattfand. Die beiden Töchter wollten da natürlich auch mitmachen. Das sie gar keine Chance hatten, interessierte sie überhaupt nicht. Wie könnte man auch eine Misswahl gewinnen, wenn man eher wie ein Mann als eine Frau aussah. Sie waren beide unförmig, mit Knollennasen und krummen Beinen. Während das arme hübsche Mädchen also zu Hause weinte, weil es gar so gerne mitgefahren wäre, gingen sie also auf die Wahl und verboten ihr das Haus zu verlassen.
Aber das arme Mädchen schlich sich heimlich in das obere Badezimmer, das sie sonst niemals betreten durfte, es sei denn zum putzen. Sie ging also hinauf, wusch und kämmte sich. Noch ein wenig Schminke, und sie war nicht mehr wiederzuerkennen.
Was soll man noch sagen, sie gewann unerkannt die Misswahl. Sie bekam einen Vertrag bei Jill Sander, und wenn sie nicht gestorben ist dann modelt sie wohl noch heute. Wenn ihr also das nächste Mal eine Werbung von Jill Sander seht, dann ist es vielleicht das arme Mädchen!