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Original von Rikilein
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Original von Moehrchen
Jedoch, kriegt er dann eine mit der Gerte rüber, dann steigt er nochmal, kriegt nochmal eine mit der gerte und dann ist ruhe und er geht vernünftig vorwärts.
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wenn er dann ruhe gibt und vernünftig vorwärts geht, einfach genauso konsequent weitermachen? |
Gut, habe das vielleicht ein wenig undeutlich ausgedrückt.
Dann mit "vernünftig vorwärts" meine ich ca. eine halbe Runde, dann fängt das Theater von vorne an, letzten Mittwoch in der Reitstunde habe ich 40 Minuten nur daran gearbeitet, dass er gut mal eine Hallenrunde vorwärts läuft, ohne stehen zu bleiben, ohne scheiße zu bauen, ohne zu steigen.
Ein Ablauf ist ungefähr so: das geschriebene von mir, in Klammern von ihm
- Zügel aufnehmen, Bein dran, Paraden spielen (Kauen, auf Gebiss knartschen, zackelig vorwärts gehen, mal das bein annehmen, mal nicht)
- Antraben (raushebeln, rumtänzeln, kopf hochreißen)
- mit bein weitertreiben, hand ruhig weiter dranhaben (kauen, kurz abkippen und nachgeben)
- hand mit nachgeben, auf zirkel abbiegen (erst an den hilfen bleiben, dann kopf hochreißen, raushebeln, wieder abstoppen, tänzeln, evlt: stehen bleiben, kopf hochreißen, vorne hochhüpfen)
- gerte ( runter, nochmal hochhüpfen)
- nochmals gerte (meistens bleibt er dann vorne unten)
- wieder antraben, auf zirkel bleiben, paraden spielen (nachgeben, vermehrt kauen, auf gebiss klappern, etwas fleißig vorwärts gehen)
- meinetwegen handwechsel (dann wieder raushebeln und rumtänzeln, bis man auf der anderen hand ist, und erst wieder die hlifen annehmen wenn man etwas "rundes" reitet)
- wieder bisschen stellung verlangen durch paraden+bein (wieder rumtänzeln, kopf hochziehen)
- durch paraden wieder an Hilfen bringen, vermehrt bein da er wieder langsamer wieder (prozedur von gegen wehren, steigen, hochhüpfen geht wieder von vorne los)
und so geht das dann die ganze Zeit
Es ist immer ein kleines Hoch wo er dann mitarbeitet, nachgibt, man kurz vorwärts reiten kann, dann hakt er sich wieder raus, baut wieder scheiße, kommt gerte, fängt er mit hochhüpfen an, durch weitere gerte lässt er es meistens sein, läuft dann wieder gut vorwärts und nach weiteren 3 runden oder zirkel oder volten gehts wieder mit dem hochhüpfen und widersetzen los
Hat noch wer geschrieben als ich am schreiben war
Hoffe das geht hier jetzt so:
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a) Guten Chiropraktiker kommen lassen
b) Guten Sattler kommen lassen
c) Gebiss überprüfen
d) Pferd mindestens 2 Wochen (für meinen Geschmack eher mehr) auf die Wiese stellen, bzw. absolut in Ruhe lassen
e) g a n z langsam wieder anfangen, nie mehr als 15 Minuten
Für mich hört sich das für einen Fall an, wie es ihn typischer nicht geben kann.
Junges Pferd, recht viele Anforderungen, sehr regelmäßiges Reiten, Springen, Turniere.
Das passiert sehr sehr häufig. Da seid ihr wohl kein Einzelfall.
Natürlich kann es auch sein, dass die Ausrüstung nicht passt.
Aber ganz wichtig ist, zuerst Blockaden ausschließen zu lassen.
Danach muss das Tier erstmal zur Ruhe kommen. Gerade das Zähneknirschen spricht für eine starke Frustration und Unzufriedenheit.
Alleine die Ausbinder werden vermutlich in diesem Falle alles, nur nicht richtig gewesen sein.
Ich würde das Pferd nach der Pause (wenn er denn eine bekommt) langsam an der Longe am Kappzaum ohne Ausbinder über Kappzaum-Impulse in die Tiefe longieren.
Viel Abwechslung, viel Lob- das ist unglaublich wichtig, ALLES was richtig ist, muss gelobt werden.
Nebenbei eine Frage: Wie viel wird das Pferd gelobt? Und hast du ein Bild?
Dazu nur kurze Arbeitsphasen (max. 15 Minuten).
Unter dem Reiter nur vorwärts-abwärts, ganz viel Lob, nur Schritt & Trab, und unbedingt viele Pausen.
Das wäre meine Theorie.
Natürlich wirst du das jetzt als absoluten Quatsch abtun.-
Aber alleine die Tatsache, dass das Pferd jetzt 3 Monate intensiven Trainings hinter sich hat- und das 5-jährig, vermutlich ohne längere Pausen.
Dass soetwas passieren kann, müsste da eigentlich klar sein.
Und wäre das ganze nur Testphase, dann würde das Pferd z.B. normalerweise nicht mit den Zähnen knirschen.
Ich gehe mal davon aus, dass dir das viel zu lange Pause ist, und dass du das vermutlich eh nicht glaubst, aber Fälle wie diesen gibt es zu hunderten.
Außerdem kann eine Wiedersetzlichkeit aufgrund von Schmerzen ebenfalls nicht ausgeschlossen werden.
Sowas gibt es ebenfalls häufig. Gerade bei jungen Pferden, die viel toben, sich bewegen.
Das würde ich als allererstes abklären. Und danach das Pferd erstmal beiseite stellen. Das beruhigt die Agressionen auf beiden Seiten. |
Erstmal danke für den langen Text
Versuch das mal etwas "auseinanderzunehmen"
=> "Junges Pferd, recht viele Anforderungen, sehr regelmäßiges Reiten, Springen, Turniere."
Das würde ich so nicht sagen, kam dann vielleicht etwas falsch rüber. Er ist zwar ein junges Pferd, wird hier aber schon seit 2 Jahren geritten und eigentlich von seinem MAchen und Charakter her eher schon ein "alter Hase". Normalerweise ist er total umgänglich, unerschrocken, brav und hat Lust was zu lernen und zu arbeiten.
Regelmäßig wird er geriten das stimmt, einmal die Woche gesprungen. Turneire war er insgesamt dieses Jahr auf 3. Da auch nur rum reinschnuppern und gucken wie er das findet.
Anforderungen würde ich in Maßen sagen, dass was er mal in der Dressurstunde oder Springstunde gelernt hat, hatte er an anderne Tagen Pause mit Longieren, Weide, Ausreiten oder locker flockig rumreiten.
Ja, so hab ich das auch "gelernt" mit dem Zähne knirschen, dass das eben ein Zeichen von Unwohlsein ist, jedoch fing er einfach plötzlich damit an. Wir hatten dort auch angenommen, dass er sich das von einem Fuchs, der hier stand abgeguckt hat. Er guckt sich sehr viel von anderen Pferden ab, ist leider so.
Aber da ic hdas eben mit dem unwohlsein so kennen gelernt hab, wollt ich eben nachfragen, dann kann das eben doh das falsche Gebiss, oder Haken auf den Zähnen sein oder so
Loben tu ich sehr viel. Da er eigentlich sehr aufmerksam ist und er ist ziemlich "geil" auf Lob

Deswegen reicht bei ihm auch meistens die Stimme aus. Er lernt dadurch auch sehr schnell, sobald er etwas "falsch" gemacht hat, und er es ansatzweise richtig macht, wird er mit der Hand und Stimme gelobt (also beim Reiten), und er kann das schnell zusammensetzen. Bei den nächsten Malen klappt das dann immer und immer besser

insgesamt würd ich sagen, wird er viel gelobt (natürlich nur dann, wenns richtig und gut war was er gemacht hat).
Ich tue das nicht als Quatsch ab, nein. Jedoch stimmt das nicht dass er 3 Monate intensives Training hatte und keine Pausen (ode rlängeren Pausen) oder so. Er kam die kletzten Wochen viel auf die Weide, und hatte jetzt erst recht nachdem er auf dem Turnier im Sprung lag (er war insgesamt durcheinander, ist klar!) erstmal Zeit Pause mit Ausreiten und sowas
Hoffe ich hab nun nichts vergessen, dankeschön nochmal